Eine sehr ruhige Nacht geht zu Ende und die Sonne ging direkt vor unserem Zimmer auf. Was fรผr eine schรถne Morgenrรถte รผber dem Rio Lima.

Nachdem wir den Sonnenaufgang einige Minuten genossen haben, gingen wir los. Erstmal einen Kaffee trinken. Wir gingen wieder ins Cafรฉ Paris, aufgrund der Morgenfrische nach innen. Mit einer Pilgerin, die deutsch sprach, redeten wir ein paar Minuten, dann sagten wir, vielleicht sehen wir uns spรคter noch einmal. Leider war dies ihr letzter Tag, schade, sie war sehr nett.

Nun aber wirklich, jetzt mรผssen wir mal losgehen. Viana do Castelo hat mir sehr gut gefallen.

Wir gingen zum Rio Lima und am Fluss entlang bis zur Flussmรผndung.

An der Flussmรผndung war die „Forte de Santiago da Barra“, eine Festung in Sternform.

Hinter der Festung war der Hafen, die Krรคne sind auch schon zu sehen. Wir gingen an der Festung vorbei Richtung Meer. Noch einmal schauten wir zum Monte de Santa Luzia mit seinem Heiligtum.

Am Meer kam etwas Nebel auf und wir sahen zum ersten Mal einen Nebelbogen.

Sehr faszinierend. Wir gingen am Praja Norte entlang und direkt auf „Forte da Areosa“ zu.

Wir gingen aber nur vorbei auf den Stegen weiter. Ca 5km sind wir schon gelaufen, bis wir an einem Sportplatz vorbei kamen, dieser war hinter einer Mauer. Der Weg fรผhrte links vorbei. Nach dem Sportplatz kamen 3 alte Mรผhlen. Hier gab es erst einmal Frรผhstรผck.

Statt Kaffee geht auch Super Bock und WeiรŸwein ๐Ÿ˜‰ Aber Baguette, Schinken und Oliven gehรถren auf jeden Fall dazu. Ist das nicht ein schรถner Platz zum Verweilen?

Hier ein Rรผckblick auf unseren Frรผhstรผcksplatz. „Moรญnho da Areosa“ ist das nicht schรถn. Als wir dort saรŸen, kamen noch einige andere Pilger, die sich hier ausruhen wollten.

Der Weg fรผhrte uns wieder weiter auf diesen Stegen.

Nach einigen Kilometern fรผhrte uns der Weg weg vom Wasser. Dieses konnten wir nun aus der Ferne sehen.

Aber auch dieser Weg war sehr schรถn, wir hatten auch mal wieder Waldboden unter den FรผรŸen. Leider nicht lange.

Da es eine Fรถrderung fรผr den Erhalt der Camino-Wege gibt, werden diese oft befestigt. Wir fragten uns, ob die die das entscheiden, schon einmal lรคngere Strecken gelaufen sind? Ein Waldboden unter den FรผรŸen ist doch viel angenehmer, als ein betonierter.

Gut, dass es auch natรผrliche Wege gab, denn diese taten den FรผรŸen gut.

Die Landschaft ist schon sehr schรถn. Der Weg fรผhrte uns zurรผck zum Meer.

Wir gingen an der „Forte do Cรฃo“ vorbei. Im Hintergrund kรถnnen wir die Skyline vonย Vila Praia de ร‚ncora sehen und der „spitze Hรผgel“ links ist bereits in Spanien.

Noch 8km, das ist doch machbar.

Erst einmal heiรŸt es durch den Sand, den der Wind auf die Stege geweht hat gehen. Das ist doch beschwerlicher, als wir dachten. Man sieht noch die Spitzen der Pfรคhle.

Wir folgten den Markierungen, die hier sehr wenig vorhanden waren.

รœber die „Ponte Rio ร‚ncora – Ecovia Litoral Norte“ liefen wir den Weg weiter und kamen an einem schรถnen Park vorbei.

Dies ist auch eine schรถne Idee fรผr Liebesschlรถsser, wobei in Portugal und Spanier eher Bรคnder angebracht werden.

Wir trafen Ekatarina und ihren Mann wieder. Schauten uns diese Kirche an, die von auรŸen schรถner war, als von innen.

Diese bunten Dinger am Eingang erschlugen uns regelrecht, aber sehr prunkvoll. Nach einer kleinen Stรคrkung liefen wir weiter, denn unser Ziel haben wir noch nicht erreicht.

Bis nach Caminha ist es noch ein Stรผck, aber das werden wir auch noch schaffen. Um Essen mรผssen wir uns heute nicht kรผmmern, in der Herberge gibt es heute Gemeinschaftsessen.

Der Weg scheint heute nicht enden zu wollen. Und wieder dieser Beton. Der Berg, der vorhin nur ein Hรผgel war, kommt immer nรคher.

An einem riesigen Eukalyptus gingen wir vorbei. Er war schon sehr imposant.

Heute รผbernachten wir in der Herberge „Bom Caminha“ in einen Doppelzimmer. Das Essen was sehr lecker und wir haben uns gut unterhalten.

Nun sehen wir den Berg auf der spanischen Seite im Sonnenuntergang.

 



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