Wieder startet der Tag im Nebel, aber es ist heute nicht ganz so kühl.
Wir verlassen die Herberge nach einen kleinen Frühstück. Die ersten Kilometer bis Olveiroa müssen wir an der Straße entlang gehen, danach geht es wieder in die Natur.
Der Weg ist wunderschön und gut zu Laufen. Wir hatten einen schönen Blick auf den kleinen Fluss, der von allen Pilgern fotografiert wurde. Das Bild ist auch irgendwie magisch.
Wir bleiben hier auch jedes Mal kurz stehen und genießen die Aussicht. Ca 1 Stunde später kommen wir an der schönen Bar von der Pension Albergue O Logoso vorbei, in der wir einen Café trinken. Aber der riesige Stein kurz vorher, ist schon überwältigend, wer den wohl dort hin gelegt hat?
Heute sind doch einige Pilger mehr unterwegs, als gestern. In Hospilal an der ehemaligen Tourist Information stehen einige Pilger und machen Fotos in Pilgerschuhen mit Pilgerstab.
In der letzten Bar, 15 km bis Cee, die wir heute nicht gehen werden, machen wir auch eine kurze Pause, auch die Beine werden hoch gelegt.
Nun teilt sich der Weg und man muss entscheiden, geht man nach Finisterra oder nach Muxia weiter. Unser Weg geht heute nach Muxia.
Ab hier gehen wir einen neuen Weg für uns. Nun geht es erst einmal auf der Straße weiter.
An dem Stein war unser Abzweig, der uns wieder in den Wald führte.
Es ging ganz schön steil hinunter, aber es war trotzdem ein schöner Weg. Im nächsten Ort war ein Pilgerpfeil mit vielen Pilger-Symbolen, die man wahrscheinlich auch kaufen konnte.
Nun kamen wir an einer Strecke vorbei „für Pilger, die noch nicht genug haben“, so hatte ich sie betitelt. Denn hier konnte man sich richtig austoben.
Wir liefen durch Drumbia, ein schöner Ort. und in der Bar-Supermercado Truanés, machten wir kurz Pause.
Noch ca. 1 Stunde hatten wir zu gehen, dann erreichen wir unsere Herberge, vorbei an einigen Eukalyptuswäldern.
Der Weg scheint nicht enden zu wollen, doch dann waren die ersten Häuser zu sehen, aber noch nicht unser Zielort. Wir bestaunten, wie hier die Häuser gebaut werden. Erst die Bodenplatte und die Stützen, dann das Dach und später die Wände.
Nun erreichten wir unsere Herberge Albergue-Bar-O Cabanel. Hier hatten wir ein Doppelzimmer mit eigenem Bad gebucht. Um zu dem Bad zu gelangen, musste man durch den Gemeinschaftsschlafraum gehen. Eine kleine, aber feine Herberge.
Da es noch früher Nachmittag was und das Wetter für morgen nicht gut aussah, entschieden wir und heute mit den Taxi nach Muxia zu fahren und dort den Nachmittag zu verbringen und Wäsche zu waschen. Wir packten unsere Daypacks und bestellten ein Taxi. Das brachte uns bis zum Hafen, von hier wollten wir laufen.
Von hier gingen wir bis zum 0,00 km-Stein, der direkt an der Statue A Ferida steht. Das Denkmal erinnert an die große Ölkatastrophe von Prestige im Jahr 2002.
Wir gingen natürlich auch in die Kirche Santuario da Virxe da Barca, um uns den Stempel zu holen. In der Kirche werden leise Mönchsgesänge gespielt, Schiffe hängen von der Decke. Der Altar ist leider nur ein Bild, aber dahinter bekommt man seinen Stempel für eine kleine Spende.
Wir setzten uns noch eine Weile ans Wasser um die Wellen zu beobachten, die an die Costa del Morte prallten. Kein Wunder, dass hier Baden verboten ist.
Langsam gingen wir zu dem Treffpunkt zurück, den wir mit dem Taxifahrer ausgemacht hatten. Wir saßen wieder am Hafen und sahen einen anderen Pilger, der die Urkunde von Muxia bei sich hatte, ach die hätten wir fast vergessen. Wir suchten Touristinfo auf, hier malten und spielten Kinder, aber wir bekamen unsere Urkunde. Nun konnten wir das Taxi anschreiben.
Zurück in unserer Herberge gab es noch ein gemütliches Abendessen und dann gingen alle ins Bett.





























