Nach einem kleinen Frühstück in einem kleinen Restaurant in der Fußgängerzone gingen wir los. Die Nacht war herrlich ruhig, wie schon vermutet. Es haben einige Pilger dort übernachtet und alle haben sich rücksichtsvoll verhalten. Heute werden wir nach Padrón gehen, der Tag wird wieder sehr warm werden.

Hinter diesem Ort O Cruceiro ging der Weg einen kleinen Berg hinauf zu einer Kirche. Hier waren sehr viele Pilger, die sich auch den Stempel holen wollten.

Wir suchten uns ein kleines Plätzchen und schauten dem Gedränge zu. Nachdem die größte Menge weiter gezogen war, gingen auch wir und den Stempel holen. Wir liefen an hübschen Häusern mit schönen Toren und Hórreo vorbei.

Bis wir zu einer Bar Fogar do preregrino kamen, hier machten wir eine kleine Pause. Es war hübsch hier.

Der Weg führte wieder durch einen Wald, hier lief es sich wieder super.

Als wir in die Nähe des nächsten Ortes kamen, wurden alle Pilger bereits empfangen und Mitarbeitern verschiedener Bars, die Flyer verteilten, damit man in seine Bar ginge. Wir entschieden uns für die Bar San Miguel, denn hier gab es Caldo Gallego, die mag mein Mann sehr. Ich freute mich auf die Empanada und das Glas Sangria.

Gesättigt gingen wir weiter. Die Amaryllis wächst hier einfach auf der Wiese. Ein schöner Anblick.

Weiter führte uns der Weg wieder auf Waldwegen und kleine Ortschaften bis Pontecesures. Ein süßer kleiner Ort, den wir nur durchquerten. Nach einiger Zeit kamen wir an der Brücke Ponte de Padrón an, über diese gingen wir.

Wir dachten, jetzt sei es nicht mehr weit, bis Padrón, doch der Pilgerweg führte erst wieder aus der Stadt an einem Fluss entlang, was auch schön war.

Überall wo man hinschaute war der Clematis. Sogar ein Bagger wurde vereinnahmt.

Wir erreichten Padrón und auf dem großen Platz war Markt, alles voller Stände und Menschen.

 

Wir liefen einmal quer darüber, so viel Obst und Gemüse, das sah schon sehr lecker aus.

Nach einem Café in einer Bar, brachten wir unsere Rucksäcke in unsere Herberge und schauten uns die Stadt an.

Padrón ist ein hübsches Städtchen mit vielen kleinen Gassen. Eine Schwierigkeit gab es doch, heute waren nicht alle Bars und Restaurants geöffnet, so dass es nicht einfach war, etwas zum Abendessen zu finden, aber wir fanden eine Bar und es war sehr lecker. Nun gingen wir in unsere Herberge und ins Bett.

Wir hatten zwar unser eigenes Zimmer mit Bad, aber die Wände waren sehr dünn.

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