Nach einem reichhaltigen Frühstück im Hotel Loop INN packten wir unsere Rucksäcke und starteten unseren letzten Camino nach Finisterre über Muxia. Der Weg führte uns noch einmal an der Kathedrale vorbei, hinter dieser die Sonne gerade aufging.
Gefühlt geht man immer geradeaus, dann taucht der Kilometerstein nach Fisterra und Muxia auf und der Weg verläuft durch einen kleinen Park.
Das Randgebiet von Santiago de Compostela ist erreicht. Nur noch die Brücke überqueren und an den Ruinen linker Hand vorbei gehen, dann wird es idyllisch.
Nach einem kleinen Anstieg hat man noch einmal einen schönen Blick auf Santiago und die Kathedrale.
Für einen besseren Blick etwas gezoomt, aber immer ein Bild wert. Die Bänke laden zum Verweilen ein, ein kurzes Päuschen muss hier sein. An den Häusern gehen wir vorüber bis der Weg rechts abbiegt und in den Wald führt.
Nun durchqueren wir einige süße Orte, bis wir an unserer Lieblingsbar Rast machen. Die Bar heißt KM 79, der Inhaber ist sehr nett und es ist sehr schön dort.
Gegenüber der Bar geht der Camino dann weiter einen Berg hinauf 2km nur bergauf.
Wenn man an diesen Brunnen vorbei kommt, hat man es fast geschafft. Leider hat diese nicht immer Wasser. Wenn es fließt, ist es schön kühl, aber kein Trinkwasser.
Der Weg geht nun die Straße entlang, nach einiger Zeit kommt eine Bar. Hier bestellten wir uns jeder ein Bier, leider hatten wir Pech, an den Gläsern klebte noch der Lippsnstift vom Vorgänger. So ließen wir das Bier stehen. Nach ein paar Metern kommt man an einem Landwirtschaftsbetrieb vorbei, der auf seiner Mauer Fisterra stehen hat, so heißt allerdings auch sein Betrieb. Unser nachstes Highlightkommt auch gleich, denn unterhalb der Ponta Maceria hat ,an die Möglichkeit seine Füße ins Wasser zu stecken.
Witzig, wie die kleinen Fische um unsere Füße schwimmen. Nach einer guten halben Stunde trockneten wir die Füße und gingen über die Brücke weiter.
Es ist ein idyllisches Örtchen. Hinter dem Ort biegt der Weg nach links ab und verläuft neben dem Fluss Tambre, durch einen Brückenbogen hindurch. Nach einigen Metern verläuft der Weg unter der Straßenbrücke hindurch und Negreira ist nicht mehr weit.
Heute haben wir ein Doppelzimmer in der Albergue San José gebucht, aber was wir hier bekommen haben, machte uns kurz sprachlos.
Es war eine komplette Wohnung in der 5. Etage, diese hatten wir ganz für uns alleine. Nach der ausgedehnten Dusche packten wir unsere Daypacks und gingen in den Ort zum Waschen und Sightseeing.
Abends kochten wir uns etwas und schauten von der Dachterrasse über den Ort. Es war ein schöner Ausblick.
Es war wunderbar ruhig, so konnten wir richtig gut schlafen.






















