Wir haben sehr gut geschlafen, zu gut, denn es ist schon nach 8:00 Uhr. Nun aber los, aber Kaffee muss noch sein. Wir gingen wieder den Berg hinauf, an dem Restaurant vorbei, wo wir gestern zu Abend gegessen haben. Das Restaurant war heute morgen geschlossen. In der Tienda Bo Camiño holten wir uns vorher den Stempel, der sehr schön ist.
Nun aber Kaffee…Die Bar etwas weiter, Bar restaurante Tapería Flora, hat geöffnet. Es war recht voll, aber wir ergatterten einen Tisch und holten unseren Kaffee. Nun haben wir genug Zeit vertrödelt, inzwischen ist es bereits nach 9:00 Uhr.
Nach einigen hundert Metern, geht es von der Hauptstraße weg und endlich auf Waldboden weiter. Die Sonne schien wieder und der Weg war einfach wunderschön.
Der Weg war heute einfach nur schön. Es waren mehr Pilger auf dem Weg, als wir die letzten Tage gesehen haben.
Aber das störte uns nicht. Wir genossen die Landschaft und bewunderten so manche Häuser. Kurz vor Padrón ging der Weg wieder an der Straße entlang und nun auch sehr steil nach unten.
Auf ca. der Hälfte des Abstieges kam eine Bar, die in der Albergue O Corisco war. Hier kehrten wir ein und haben eine Kleinigkeit gegessen. Sangria vom Zapfhahn gab es auch, sehr lecker.
Nun geht der Weg doch an der Straße weiter, durch Redondela.
In der Oficina de Turismo de Redondela holten wir uns den Stempel der Stadt ab. Ein hübsches Städtchen, als wir die Stadt hinter uns gelassen haben, ging es wieder natürlichen Weges weiter.
Wir liefen durch Eukalyptus-Wälder und es roch sehr stark nach Eukalyptus. Doch dann ging der Weg auch wieder bergauf und hier hing einfach eine Schaukel im Wald.
Nein, wir habe sie nicht getestet. Nach ein paar Metern konnten wir auf den Ría de Vigo schauen.
Nach einigen hundert Metern teilte sich der Weg in den einfachen und den schweren Weg. Wir entschieden uns für den kürzeren. Was wir nicht bedachten, dass der Kürzere auch der steilere Weg sein wird.
Leider kommt es auf dem Bild nicht so gut rüber, wie steil es nach oben geht. Aber was uns entschädigte war der Blick auf den Ría de Vigo mit der Kettenbrücke Ponte de Rande.
Jetzt war der Weg wieder schön und die Aussicht, diese genossen wir.
Kurz vor Arcade wurde uns Pilgern eine Gute Reise gewünscht. In Arcade machten wir eine kurze Pause in der Bar Mi Peña 2.
Ein schöner Spruch, auf der Damentoilette, in der Bar. Wir liefen den Weg rechts der Bar weiter, denn dieser verlief im Schatten und nicht auf der Hauptstraße entlang.
Das Beste ist, dass dieser Weg direkt auf die Brücke zuläuft, die wir überqueren müssen.
Auf der anderen Seite ist unser Zielort für heute Pontesampayo. Wir hatten ein „Zimmer“ in der Herberge Hostel Albergue O Mesón, eine Herberge, zu dieser ein Restaurant und ein Shop gehört.
Abendessen gab es nebenan im Restaurant. In der Tienda (Shop) kauften wir für morgen ein. Sogar unsere Wäsche konnten wir für kleines Geld waschen. Unser Schlafbereich was der linke Balkon. Leise war es nicht, aber wir waren für uns.


















